Eingabedaten und Informationsquellen
Übersetzt werden auch Schreiben, Webseiten und Aussagen von Außenstehenden. Schreiben, Anträge und Gespräche an der Grenze nennen Personen; Produkttexte und Websites meist nicht.
Englisch: Machine translation
Behörden und Unternehmen lassen Texte, Websites und Dokumente automatisch übersetzen, oft nach einem eigenen Glossar.
Den Anwendungsfall verstehen
Die Europäische Kommission betreibt mit eTranslation einen eigenen Dienst, eine Stadt übersetzt ihre Website automatisch, und die US-Grenzbehörde übersetzt Gespräche und Schriftstücke.
Die Seite beschreibt einen typischen Aufbau. Die tatsächlichen Datenwege und Befugnisse ergeben sich aus Ihrer Umsetzung.
Aufbau und Datenwege
Ein Text, ein Dokument oder eine Website kommt in der Ausgangssprache an, bei Bedarf mit Glossar.
Übersetzt werden auch Schreiben, Webseiten und Aussagen von Außenstehenden. Manche Systeme übersetzen auch gesprochene Sprache oder Text in Bildern und Scans.
Das Modell überträgt den Text Satz für Satz im Zusammenhang und hält sich bei Fachbegriffen und Produktnamen an das Glossar.
Das Modell verarbeitet den Ausgangstext mit seinem sprachlichen Kontext und formuliert einen Text in der Zielsprache. Begriffe, Satzbezüge und Tonfall werden dabei neu ausgedrückt. Fachterminologie und Eigennamen lassen sich durch Glossare oder zusätzlichen Kontext unterstützen, sofern das Werkzeug diese Funktionen bereitstellt.
Zurück kommt der Text in der Zielsprache, auf Wunsch im ursprünglichen Layout.
Ein generiertes Ergebnis ist neu formuliert oder erzeugt. Für seine Einordnung muss erkennbar bleiben, auf welchem Auftrag und welchem Kontext es beruht.
Die Übersetzung wird veröffentlicht, verschickt oder dient als Grundlage für Entscheidungen.
Die Einbindung bestimmt, ob das Ergebnis lediglich angezeigt, nach Freigabe übernommen oder direkt in ein Fachverfahren geschrieben wird. Diese Varianten unterscheiden sich in ihren Datenwegen und Befugnissen.
Aufbau aktiv erkunden: Wählen Sie einen Baustein, um seine Aufgabe, die ein- und ausgehenden Daten und die Einbindung im Anwendungsfall zu sehen. Der geführte Ablauf erläutert jede Phase. Mit Ja, Offen und Nein können Sie anschließend Ihre konkrete Systemvariante abbilden.
8 zuerst zu prüfen15 zu klären8 Grundlagen
Das Bild zeigt den Anwendungsfall, wie er typischerweise gebaut ist. Wählen Sie einen Baustein, um zu sehen, was dort geschieht, und stellen Sie seine Merkmale auf Ihr System um. Mit „Analysehinweise“ sehen Sie anschließend, welche Prüfkandidaten zu diesem Aufbau gehören. Die Prüfliste der Seite bleibt auf den typischen Fall bezogen.
Noch keine. Jede Umstellung erscheint hier.
Im gezeigten Aufbau: 8 zuerst zu prüfen, 15 zu klären, 8 Grundlagen.
Zugang von außen: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Eingabe: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Zu klären
Grundlage für jedes KI-System
Inhalte Dritter: Vorhanden
KI-Modell: Gehört zu jedem KI-System
Zu klären
Grundlage für jedes KI-System
Dienst eines Anbieters: Vorhanden
Zuerst prüfen
Zu klären
Gedächtnis: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Training und Rückmeldung: Vorhanden
Zuerst prüfen
Zu klären
Ergebnis: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Fachanwendung oder Anlage: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Mensch: Gehört zu jedem KI-System
Grundlage für jedes KI-System
Betroffene Person: Hängt von Ihrem System ab
KI-Dienste ohne Freigabe: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Lieferkette und technische Basis: 5 Grundlagen, die für jedes KI-System gelten
Grundlage für jedes KI-System
Generativer KI-Assistent für Beschäftigte
Übersetzt nur nebenbei und entwirft ebenso eigene Texte nach freier Vorgabe
Spracherkennung und Transkription
Schreibt Gesprochenes in derselben Sprache ab, ohne es zu übersetzen
Übersetzt werden auch Schreiben, Webseiten und Aussagen von Außenstehenden. Schreiben, Anträge und Gespräche an der Grenze nennen Personen; Produkttexte und Websites meist nicht.
Das Übersetzungsmodell stammt in der Regel von einem Anbieter wie DeepL oder der Europäischen Kommission.
Übersetzungsspeicher und Glossare übernehmen frühere Übersetzungen in neue Texte. Manche Betreiber passen das Modell mit eigenen Übersetzungen an; die meisten nutzen es mit Glossar unverändert.
Übersetzt das System eine Website automatisch, erscheint das Ergebnis ohne weitere Prüfung öffentlich. Bei einem Clouddienst verlassen die Texte die eigene Umgebung.
Ein eingebundener Anbieter legt den Verarbeitungsort nicht automatisch fest. Speicherort, Unterauftragnehmer, Löschfristen und die Nutzung für Training sind im konkreten Betrieb zu prüfen.
Risiken einordnen und Maßnahmen festlegen
Daten, Beteiligte, Schnittstellen und Rechte erfassen. Offene Merkmale im Modell klären.
Prüfkandidaten auf die tatsächlichen Datenwege beziehen: Was könnte passieren und wer wäre betroffen?
Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeit im Einsatzkontext bewerten. Die Anzahl der Prüfkandidaten ist kein Risikowert.
Geeignete Kontrollen auswählen, Verantwortliche und Wirksamkeitsprüfungen festlegen. Restrisiken und Freigaben dokumentieren.
Insgesamt kommen bei diesem Anwendungsfall 31 Bedrohungen aus dem Bedrohungskatalog infrage.
Faktische Fehler (Halluzinationen)
Das Modell lässt eine Verneinung weg oder überträgt einen Fachbegriff falsch, und der Satz klingt trotzdem flüssig. In einem Bescheid oder einer Gebrauchsanweisung ändert sich damit die Aussage, ohne dass es auffällt.
Offenlegung sensibler Informationen
Beschäftigte kopieren Verträge oder Personalunterlagen in einen Übersetzungsdienst. Speichert der Anbieter die Texte oder nutzt er sie weiter, verlassen vertrauliche Inhalte die Organisation.
Unsicherer Umgang mit Modellausgaben
Die automatische Übersetzung einer Website geht ohne Durchsicht online. Ein Fehler bei Fristen, Gebühren oder Zuständigkeiten erreicht so direkt Bürgerinnen und Bürger oder Kundinnen und Kunden.
Gezielte Datenvergiftung / Label-Vergiftung
Wer die Kennzeichnungen in den Trainingsdaten fälscht, kann die Ergebnisse des Modells gezielt verschieben.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Über Trainingsdaten oder ein übernommenes Grundmodell kann das Modell versteckte Auslöser für Fehlverhalten enthalten.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Denial-of-Service auf das Modell
Aufwendige oder massenhafte Eingaben können die Rechenleistung des Modells erschöpfen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Mit gezielten Abfragen lassen sich personenbezogene und schutzbedürftige Trainingsdaten teilweise aus dem Modell zurückgewinnen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Exfiltration aus der ML-Anwendung
Schutzbedürftige Daten können über Werkzeuge, Netzverbindungen, Speicher oder Innentäter abfließen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Je nach Aufbau Ihres Systems kommen bis zu 15 weitere hinzu. Neun Bedrohungen prüfen Sie bei jedem KI-System. Eine davon ist hier besonders wichtig und steht deshalb oben.
Jedes Ja setzt weitere Bedrohungen auf Ihre Prüfliste, insgesamt bis zu 15. Können Sie eine Frage noch nicht beantworten, prüfen Sie die Bedrohungen mit.
Wie Ihr System gebaut ist
Wie Sie das System betreiben
Übersetzt ein allgemeines Sprachmodell, befolgt es unter Umständen Anweisungen im zu übersetzenden Text; spezialisierte Übersetzungsmodelle tun das nicht.
Wenn ja, kommt hinzu
Übersetzungsspeicher und Glossare übernehmen frühere Übersetzungen in neue Texte.
Wenn ja, kommt hinzu
Übersetzt das System eine Website automatisch, erscheint das Ergebnis ohne weitere Prüfung öffentlich.
Wenn ja, kommt hinzu
Manche Betreiber passen das Modell mit eigenen Übersetzungen an; die meisten nutzen es mit Glossar unverändert.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Manche Systeme übersetzen auch gesprochene Sprache oder Text in Bildern und Scans.
Wenn ja, kommt hinzu
Diese Fragen stellen sich bei fast jedem KI-System.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Fehlt ein freigegebener Dienst, kopieren Beschäftigte Texte in kostenlose Übersetzer im Internet.
Wenn ja, kommt hinzu
Maßnahmen zu den Prüfschwerpunkten sind direkt geöffnet. Die verlinkten Maßnahmen erläutern jeweils die Umsetzung.
Maßnahmen gegen die übrigen Bedrohungen finden Sie auf deren Seiten im Bedrohungskatalog.
Für jedes KI-System Gilt seit dem 2. Februar 2025.
Je nach Einsatz Prüfanlass ab dem 2. Dezember 2027.
Greift, wenn Beschäftigte oder Beauftragte KI-Systeme betreiben oder nutzen.
Gilt seit dem 2. Februar 2025.
Die Pflichten im Einzelnen
Greift, wenn Migrations- oder Grenzbehörden mit den Übersetzungen Asyl-, Visums- oder Aufenthaltsanträge prüfen und dabei die Glaubwürdigkeit von Angaben bewerten.
Gilt ab dem 2. Dezember 2027.
Die Pflichten im Einzelnen
Ihr System im Schnellprüfer einordnen Alle Pflichten im Pflichtenkompass
Diese Bedrohungen prüfen Sie bei jedem KI-System, egal wofür es eingesetzt wird.
Trifft eine dieser Fragen bei Ihrem System doch zu, kommen die genannten Bedrohungen hinzu.
Erzeugt oder verändert das System Bilder, Töne, Stimmen oder Videos?
Wenn ja, kommt hinzu
Schreibt oder gestaltet das System auf freie Anfrage neue Inhalte, die Menschen direkt lesen, sehen oder hören? Übersetzen, Vorlesen und Abschreiben zählen nicht.
Das System überträgt vorhandene Texte und gestaltet keine neuen Inhalte nach freier Vorgabe.
Wenn ja, kommt hinzu
Sucht das System in einer eigenen Sammlung von Dokumenten oder Datensätzen nach passenden Inhalten?
Wenn ja, kommt hinzu
Formuliert das System seine Antwort aus gefundenen Dokumenten?
Wenn ja, kommt hinzu
Nutzt das System ein Begriffsnetz (Wissensgraph), in dem Begriffe und ihre Beziehungen gespeichert sind?
Wenn ja, kommt hinzu
Ruft das System selbst andere Programme, Schnittstellen oder Suchdienste auf, auch wenn es dort nur liest?
Wenn ja, kommt hinzu
Legt das System seine nächsten Arbeitsschritte selbst fest, je nachdem, was vorher herauskam?
Wenn ja, kommt hinzu
Gibt das System Aufgaben an andere KI-Agenten weiter oder übernimmt es deren Ergebnisse?
Wenn ja, kommt hinzu
Ist das System über das Model Context Protocol (MCP) an Werkzeuge oder Datenquellen angebunden?
Wenn ja, kommt hinzu
Liegen Dokumente mehrerer Kunden, Abteilungen oder Berechtigungsgruppen im selben Suchspeicher?
Wenn ja, kommt hinzu
Erzeugt das System Programmcode, Skripte oder Datenbankabfragen, die weiterverwendet werden?
Wenn ja, kommt hinzu
Führt das System selbst Programme, Skripte oder Befehle aus?
Wenn ja, kommt hinzu
Soll das System eine vorgegebene Kennzahl möglichst verbessern, etwa Umsatz, Auslastung oder Klicks?
Wenn ja, kommt hinzu
Europäische Kommission, AI translation and language tools
Die Kommission bietet berechtigten Nutzerinnen und Nutzern KI-Übersetzung in allen 24 Amtssprachen an.
DeepL, Kundenbericht Deutsche Bahn Nach Angabe des Herstellers
Nach Angabe des Herstellers setzt die Deutsche Bahn DeepL seit Januar 2022 konzernweit ein.
Algoritmeregister NL, Automatische vertaling van arnhem.nl met DeepL Pro, Gemeente Arnhem
Die Stadt Arnhem übersetzt ihre Website automatisch.
US Federal AI Use Case Inventory 2024, Rohdaten
Der Eintrag CBP Translate beschreibt die Übersetzung gesprochener und geschriebener Sprache bei der US-Grenzbehörde.
Stand: 30. September 2026. Regelwerk der Prüfliste in Fassung 0.3.2, Bedrohungskatalog in Fassung 2026.10.24.2. Wie diese Seiten aufgebaut sind