Eingabedaten und Informationsquellen
Vorlagen wie Fotos, Stimmaufnahmen oder Referenzbilder stammen oft von Dritten. Zeigen die Vorlagen oder Ergebnisse echte Personen, verarbeitet das System deren Bild oder Stimme.
Englisch: Generative media (image, video, audio)
Aus einer kurzen Beschreibung erzeugt oder verändert das System Bilder, Videos und Ton, etwa für Werbung und Kommunikation.
Den Anwendungsfall verstehen
Aus einer Beschreibung oder einer Vorlage entstehen neue Bilder, Filmszenen oder Stimmen, die sich von echten Aufnahmen kaum unterscheiden lassen. Große Marken lassen damit Werbefilme und Werbebilder herstellen.
Die Seite beschreibt einen typischen Aufbau. Die tatsächlichen Datenwege und Befugnisse ergeben sich aus Ihrer Umsetzung.
Aufbau und Datenwege
Eine Person beschreibt das gewünschte Motiv in Worten und hängt bei Bedarf Fotos, Videos oder Stimmaufnahmen als Vorlage an.
Vorlagen wie Fotos, Stimmaufnahmen oder Referenzbilder stammen oft von Dritten. Bearbeitet das System vorhandene Bilder oder Videos nach einer Beschreibung, verarbeitet es Bild und Text zusammen.
Ein generatives Modell erzeugt daraus neue Bilder, Filmszenen oder Töne oder verändert die Vorlage.
Ein generatives Modell verarbeitet die Beschreibung und gegebenenfalls Referenzmaterial und erzeugt daraus neue Bild-, Ton- oder Videoinhalte. Der Generierungsprozess kann mehrere Varianten und Bearbeitungsschritte umfassen. Das Ergebnis ist erzeugtes Material und kein Nachweis, dass eine dargestellte Szene tatsächlich stattgefunden hat.
Die fertigen Bilder, Videos oder Tonspuren ähneln echten Aufnahmen oft täuschend.
Ein generiertes Ergebnis ist neu formuliert oder erzeugt. Für seine Einordnung muss erkennbar bleiben, auf welchem Auftrag und welchem Kontext es beruht.
Die Ergebnisse erscheinen in Werbung, sozialen Medien und Kommunikation und prägen, was Menschen für echt halten.
Das Modell liefert Informationen zur Weiterverwendung. Die Auswahl, Übernahme oder fachliche Entscheidung im anschließenden Arbeitsablauf ist ein eigener Schritt und sollte dem Modell nicht automatisch zugerechnet werden.
Aufbau aktiv erkunden: Wählen Sie einen Baustein, um seine Aufgabe, die ein- und ausgehenden Daten und die Einbindung im Anwendungsfall zu sehen. Der geführte Ablauf erläutert jede Phase. Mit Ja, Offen und Nein können Sie anschließend Ihre konkrete Systemvariante abbilden.
16 zuerst zu prüfen16 zu klären9 Grundlagen
Das Bild zeigt den Anwendungsfall, wie er typischerweise gebaut ist. Wählen Sie einen Baustein, um zu sehen, was dort geschieht, und stellen Sie seine Merkmale auf Ihr System um. Mit „Analysehinweise“ sehen Sie anschließend, welche Prüfkandidaten zu diesem Aufbau gehören. Die Prüfliste der Seite bleibt auf den typischen Fall bezogen.
Noch keine. Jede Umstellung erscheint hier.
Im gezeigten Aufbau: 16 zuerst zu prüfen, 16 zu klären, 9 Grundlagen.
Zugang von außen: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Eingabe: Gehört zu jedem KI-System
Zu klären
Grundlage für jedes KI-System
Inhalte Dritter: Vorhanden
Zuerst prüfen
KI-Modell: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Grundlage für jedes KI-System
Dienst eines Anbieters: Vorhanden
Zuerst prüfen
Zu klären
Training und Rückmeldung: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Ergebnis: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Zu klären
Grundlage für jedes KI-System
Mensch: Gehört zu jedem KI-System
Grundlage für jedes KI-System
KI-Dienste ohne Freigabe: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Lieferkette und technische Basis: 5 Grundlagen, die für jedes KI-System gelten
Grundlage für jedes KI-System
Chatbot und Voicebot im Kundenservice
Spricht im Dialog mit Kundinnen und Kunden, auch mit synthetischer Stimme
Generativer KI-Assistent für Beschäftigte
Erzeugt vor allem Texte und nur nebenbei ein Bild
Vorlagen wie Fotos, Stimmaufnahmen oder Referenzbilder stammen oft von Dritten. Zeigen die Vorlagen oder Ergebnisse echte Personen, verarbeitet das System deren Bild oder Stimme.
Die Generatoren stammen von Anbietern wie Midjourney, OpenAI oder Adobe.
Manche Betreiber verfeinern den Generator mit eigenen Bildern, etwa für einen einheitlichen Markenauftritt.
Bei einem Clouddienst verlassen Beschreibungen und Vorlagen die eigene Umgebung.
Ein eingebundener Anbieter legt den Verarbeitungsort nicht automatisch fest. Speicherort, Unterauftragnehmer, Löschfristen und die Nutzung für Training sind im konkreten Betrieb zu prüfen.
Risiken einordnen und Maßnahmen festlegen
Daten, Beteiligte, Schnittstellen und Rechte erfassen. Offene Merkmale im Modell klären.
Prüfkandidaten auf die tatsächlichen Datenwege beziehen: Was könnte passieren und wer wäre betroffen?
Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeit im Einsatzkontext bewerten. Die Anzahl der Prüfkandidaten ist kein Risikowert.
Geeignete Kontrollen auswählen, Verantwortliche und Wirksamkeitsprüfungen festlegen. Restrisiken und Freigaben dokumentieren.
Insgesamt kommen bei diesem Anwendungsfall 41 Bedrohungen aus dem Bedrohungskatalog infrage.
Jemand lädt das Foto einer Kollegin hoch und lässt daraus ein freizügiges Bild erzeugen. Verhindert das Werkzeug das nicht, entsteht eine intime Darstellung ohne Einwilligung, die die Person schwer verletzt.
Ein Werbevideo zeigt eine realistisch wirkende Szene mit einer bekannten Person, die so nie stattgefunden hat. Fehlt der Hinweis auf die KI, halten Zuschauerinnen und Zuschauer sie für echt und verbreiten sie weiter.
Mit geschickt umschriebenen Beschreibungen umgehen Nutzerinnen und Nutzer die Sperren des Generators. Er erzeugt dann Gewaltdarstellungen oder geschützte Marken, die dem Betreiber zugerechnet werden.
Über Trainingsdaten oder ein übernommenes Grundmodell kann das Modell versteckte Auslöser für Fehlverhalten enthalten.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Sleepy Agent (zeit-/ereignisgetriggerte verdeckte Instruktionen)
Ein Modell, das Anweisungen befolgt, kann sein Verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt oder bei einem bestimmten Ereignis ändern.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Nutzerinnen und Nutzer können mit ihren Eingaben die Arbeitsanweisungen des Systems aushebeln.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Steht in einem Dokument oder Werkzeugergebnis eine Anweisung, kann das Modell sie wie eine eigene Arbeitsanweisung befolgen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaften
Geschickte Abfragen können die Arbeitsanweisungen des Systems offenlegen. Sie dürfen deshalb keine Geheimnisse enthalten.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Denial-of-Service auf das Modell
Aufwendige oder massenhafte Eingaben können die Rechenleistung des Modells erschöpfen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Frei erzeugte Inhalte können diskriminierende oder hasserfüllte Aussagen enthalten.
Steht hier wegen dieser Eigenschaften
Gewalt / gefährliche Handlungen
Frei erzeugte Inhalte können Gewalt darstellen oder bei gefährlichen Handlungen helfen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaften
Frei erzeugte Inhalte können rechtswidrige Handlungen erleichtern. Wie streng Sie prüfen, hängt von Zweck und Nutzerkreis ab.
Steht hier wegen dieser Eigenschaften
Frei erzeugte Inhalte können zur Belästigung verwendet werden.
Steht hier wegen dieser Eigenschaften
Frei erzeugte Vorschläge können im konkreten Einsatz ethische Grenzen überschreiten.
Steht hier wegen dieser Eigenschaften
Erzeugte Bilder, Stimmen und Texte lassen sich nutzen, um zu täuschen oder Personen nachzuahmen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Erzeugte Inhalte können Betrug erleichtern, etwa mit gefälschten Nachrichten oder Dokumenten.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Je nach Aufbau Ihres Systems kommen bis zu 16 weitere hinzu. Neun Bedrohungen prüfen Sie bei jedem KI-System.
Jedes Ja setzt weitere Bedrohungen auf Ihre Prüfliste, insgesamt bis zu 16. Können Sie eine Frage noch nicht beantworten, prüfen Sie die Bedrohungen mit.
Wie Ihr System gebaut ist
Wie Sie das System betreiben
Manche Werkzeuge schreiben auch Drehbücher, Werbetexte oder Untertitel.
Wenn ja, kommt hinzu
Zeigen die Vorlagen oder Ergebnisse echte Personen, verarbeitet das System deren Bild oder Stimme.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Bildet das System Stimme oder Gesicht einer bestimmten Person nach, arbeitet es mit ihren Körpermerkmalen.
Wenn ja, kommt hinzu
Manche Betreiber verfeinern den Generator mit eigenen Bildern, etwa für einen einheitlichen Markenauftritt.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Bearbeitet das System vorhandene Bilder oder Videos nach einer Beschreibung, verarbeitet es Bild und Text zusammen.
Wenn ja, kommt hinzu
Diese Fragen stellen sich bei fast jedem KI-System.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Bei Clouddiensten kostet jedes erzeugte Bild oder Video Geld.
Wenn ja, kommt hinzu
Bei einem Clouddienst verlassen Beschreibungen und Vorlagen die eigene Umgebung.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Bietet eine Organisation den Generator ihren Kundinnen und Kunden an, nutzen ihn auch Außenstehende.
Wenn ja, kommt hinzu
Agenturen und Beschäftigte nutzen oft frei verfügbare Generatoren mit eigenen Konten.
Wenn ja, kommt hinzu
Maßnahmen zu den Prüfschwerpunkten sind direkt geöffnet. Die verlinkten Maßnahmen erläutern jeweils die Umsetzung.
Maßnahmen gegen die übrigen Bedrohungen finden Sie auf deren Seiten im Bedrohungskatalog.
Für jedes KI-System Gilt seit dem 2. Februar 2025.
Je nach Einsatz Prüfanlass seit dem 2. August 2025.
Bei typischem Einsatz Prüfanlass seit dem 2. August 2026.
Bei typischem Einsatz Prüfanlass seit dem 2. August 2026.
Bei typischem Einsatz Prüfanlass ab dem 2. Dezember 2026.
Bei typischem Einsatz Prüfanlass ab dem 2. Dezember 2026.
Greift, wenn Beschäftigte oder Beauftragte KI-Systeme betreiben oder nutzen.
Gilt seit dem 2. Februar 2025.
Die Pflichten im Einzelnen
Greift, wenn das Werkzeug realistische Bilder, Videos oder Töne bestimmbarer Personen erzeugen oder verändern kann, etwa aus hochgeladenen Fotos.
Gilt ab dem 2. Dezember 2026.
Die Pflichten im Einzelnen
Greift, wenn das Werkzeug realistische Bilder, Videos oder Töne erzeugen oder verändern kann und nicht wirksam verhindert, dass Darstellungen von Kindern in sexuellem Zusammenhang entstehen.
Gilt ab dem 2. Dezember 2026.
Die Pflichten im Einzelnen
Greift, wenn Ihre Organisation den Generator selbst anbietet oder unter eigenem Namen bereitstellt. Die erzeugten Bilder, Videos und Töne müssen dann maschinenlesbar gekennzeichnet sein.
Gilt seit dem 2. August 2026.
Die Pflichten im Einzelnen
Greift, wenn Ihre Organisation Bilder, Videos oder Töne veröffentlicht, die echten Personen, Orten oder Ereignissen täuschend ähnlich sind.
Gilt seit dem 2. August 2026.
Die Pflichten im Einzelnen
Greift, wenn Ihre Organisation ein großes Sprachmodell oder ein anderes Allzweckmodell eines fremden Anbieters in ein eigenes Werkzeug zur Bild- oder Videoerzeugung einbaut.
Gilt seit dem 2. August 2025.
Die Pflichten im Einzelnen
Ihr System im Schnellprüfer einordnen Alle Pflichten im Pflichtenkompass
Diese Bedrohungen prüfen Sie bei jedem KI-System, egal wofür es eingesetzt wird.
Trifft eine dieser Fragen bei Ihrem System doch zu, kommen die genannten Bedrohungen hinzu.
Sucht das System in einer eigenen Sammlung von Dokumenten oder Datensätzen nach passenden Inhalten?
Wenn ja, kommt hinzu
Formuliert das System seine Antwort aus gefundenen Dokumenten?
Wenn ja, kommt hinzu
Nutzt das System ein Begriffsnetz (Wissensgraph), in dem Begriffe und ihre Beziehungen gespeichert sind?
Wenn ja, kommt hinzu
Merkt sich das System Inhalte aus früheren Gesprächen oder Aufgaben und nutzt sie später wieder?
Wenn ja, kommt hinzu
Ruft das System selbst andere Programme, Schnittstellen oder Suchdienste auf, auch wenn es dort nur liest?
Wenn ja, kommt hinzu
Kann das System selbst etwas verändern, etwa Daten speichern, Nachrichten senden, Buchungen auslösen oder Rechte vergeben?
Wenn ja, kommt hinzu
Legt das System seine nächsten Arbeitsschritte selbst fest, je nachdem, was vorher herauskam?
Wenn ja, kommt hinzu
Gibt das System Aufgaben an andere KI-Agenten weiter oder übernimmt es deren Ergebnisse?
Wenn ja, kommt hinzu
Ist das System über das Model Context Protocol (MCP) an Werkzeuge oder Datenquellen angebunden?
Wenn ja, kommt hinzu
Liegen Dokumente mehrerer Kunden, Abteilungen oder Berechtigungsgruppen im selben Suchspeicher?
Wenn ja, kommt hinzu
Bewegt oder steuert das System unmittelbar etwas in der physischen Welt, etwa Motoren, Ventile, Fahrzeuge oder Temperaturen?
Wenn ja, kommt hinzu
Erzeugt das System Programmcode, Skripte oder Datenbankabfragen, die weiterverwendet werden?
Wenn ja, kommt hinzu
Führt das System selbst Programme, Skripte oder Befehle aus?
Wenn ja, kommt hinzu
Soll das System eine vorgegebene Kennzahl möglichst verbessern, etwa Umsatz, Auslastung oder Klicks?
Wenn ja, kommt hinzu
Von den Unternehmen, die KI nutzen, setzen 52 Prozent Techniken zur Erzeugung von Bildern, Videos oder Ton ein.
Marketing Week, Coca-Cola AI version of Holidays Are Coming
Coca-Cola hat einen Werbespot mit generativer KI herstellen lassen.
Marketing Dive, Klarna, 29. Mai 2024 Nach Angabe des Betreibers
Klarna erstellt und bearbeitet nach eigener Angabe Werbebilder mit Bildgeneratoren.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Generative KI-Modelle, 2025
Das BSI behandelt Bild- und Videogeneratoren als eigene Modellklasse.
Europäische Kommission, Fragen und Antworten zu den Transparenzpflichten nach Art. 50 KI-Verordnung
Die Kommission erklärt die Kennzeichnung synthetischer Inhalte und Deepfakes. Systeme, die vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht wurden, haben bis zum 2. Dezember 2026 Zeit.
Stand: 30. September 2026. Regelwerk der Prüfliste in Fassung 0.3.2, Bedrohungskatalog in Fassung 2026.10.24.2. Wie diese Seiten aufgebaut sind