Eingabedaten und Informationsquellen
Fremder Code, Abhängigkeiten, Tickets und Dokumentation aus dem Internet landen im Kontext des Assistenten. Quellcode, Testdaten und Protokolle können Personenangaben enthalten.
Englisch: AI coding assistant
Der Assistent schlägt in der Entwicklungsumgebung Code, Tests und Korrekturen vor, die Entwicklerinnen und Entwickler selbst prüfen und übernehmen.
Den Anwendungsfall verstehen
Ein Sprachmodell liest die geöffnete Datei und weiteren Kontext aus dem Projekt und macht daraus Vorschläge, im Editor oder im Chat. Mercedes-Benz, die Bundesagentur für Arbeit und ein niederländisches Archiv setzen solche Assistenten ein. Die Sicherheitsbehörden BSI und ANSSI widmen ihnen eine eigene Schrift.
Die Seite beschreibt einen typischen Aufbau. Die tatsächlichen Datenwege und Befugnisse ergeben sich aus Ihrer Umsetzung.
Aufbau und Datenwege
Der Assistent liest die geöffnete Datei, weiteren Kontext aus dem Projekt und die Anfrage der Entwicklerin oder des Entwicklers.
Fremder Code, Abhängigkeiten, Tickets und Dokumentation aus dem Internet landen im Kontext des Assistenten. Quellcode, Testdaten und Protokolle können Personenangaben enthalten.
Ein Sprachmodell ergänzt daraus den Code oder beantwortet die Anfrage.
Das Sprachmodell verarbeitet den Auftrag zusammen mit dem verfügbaren Codekontext und erzeugt einen Vorschlag für Code, Tests oder Dokumentation. Die Entwicklungsumgebung stellt diesen Vorschlag zur Übernahme bereit. Ausführung, Tests und Integration in das Projekt erfolgen durch weitere Werkzeuge und die vorgesehenen Freigaben.
Codezeilen, Tests, Befehle oder Erklärungen erscheinen als Vorschlag im Editor.
Ein generiertes Ergebnis ist neu formuliert oder erzeugt. Für seine Einordnung muss erkennbar bleiben, auf welchem Auftrag und welchem Kontext es beruht.
Übernommene Vorschläge landen im Quellcode und mit der nächsten Auslieferung in der Software, die im Betrieb läuft.
Das Modell liefert Informationen zur Weiterverwendung. Die Auswahl, Übernahme oder fachliche Entscheidung im anschließenden Arbeitsablauf ist ein eigener Schritt und sollte dem Modell nicht automatisch zugerechnet werden.
Aufbau aktiv erkunden: Wählen Sie einen Baustein, um seine Aufgabe, die ein- und ausgehenden Daten und die Einbindung im Anwendungsfall zu sehen. Der geführte Ablauf erläutert jede Phase. Mit Ja, Offen und Nein können Sie anschließend Ihre konkrete Systemvariante abbilden.
13 zuerst zu prüfen27 zu klären8 Grundlagen
Das Bild zeigt den Anwendungsfall, wie er typischerweise gebaut ist. Wählen Sie einen Baustein, um zu sehen, was dort geschieht, und stellen Sie seine Merkmale auf Ihr System um. Mit „Analysehinweise“ sehen Sie anschließend, welche Prüfkandidaten zu diesem Aufbau gehören. Die Prüfliste der Seite bleibt auf den typischen Fall bezogen.
Noch keine. Jede Umstellung erscheint hier.
Im gezeigten Aufbau: 13 zuerst zu prüfen, 27 zu klären, 8 Grundlagen.
Zugang von außen: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Eingabe: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Zu klären
Grundlage für jedes KI-System
Inhalte Dritter: Vorhanden
Zuerst prüfen
KI-Modell: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Grundlage für jedes KI-System
Dienst eines Anbieters: Vorhanden
Zuerst prüfen
Zu klären
Dokumentensammlung: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Gedächtnis: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Training und Rückmeldung: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Werkzeuge und Schnittstellen: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Ergebnis: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Zu klären
Grundlage für jedes KI-System
Mensch: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
KI-Dienste ohne Freigabe: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Lieferkette und technische Basis: 5 Grundlagen, die für jedes KI-System gelten
Grundlage für jedes KI-System
Führt Befehle selbst aus, ändert Dateien und legt ganze Änderungen zur Prüfung vor
Generativer KI-Assistent für Beschäftigte
Hilft allgemein beim Entwerfen, Zusammenfassen und Recherchieren statt beim Programmieren
Fremder Code, Abhängigkeiten, Tickets und Dokumentation aus dem Internet landen im Kontext des Assistenten. Quellcode, Testdaten und Protokolle können Personenangaben enthalten.
Das Sprachmodell stammt vom Anbieter des Assistenten oder von einem weiteren Modellanbieter.
Viele Assistenten durchsuchen die eigene Code-Ablage (Repository) nach passendem Kontext. Manche Unternehmen verfeinern das Modell mit eigenem Code, die meisten nutzen es unverändert.
Im Chat rufen manche Assistenten Suchen oder Funktionen der Entwicklungsumgebung auf. Bei einem Clouddienst verlassen Codeausschnitte die eigene Umgebung.
Ein eingebundener Anbieter legt den Verarbeitungsort nicht automatisch fest. Speicherort, Unterauftragnehmer, Löschfristen und die Nutzung für Training sind im konkreten Betrieb zu prüfen.
Risiken einordnen und Maßnahmen festlegen
Daten, Beteiligte, Schnittstellen und Rechte erfassen. Offene Merkmale im Modell klären.
Prüfkandidaten auf die tatsächlichen Datenwege beziehen: Was könnte passieren und wer wäre betroffen?
Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeit im Einsatzkontext bewerten. Die Anzahl der Prüfkandidaten ist kein Risikowert.
Geeignete Kontrollen auswählen, Verantwortliche und Wirksamkeitsprüfungen festlegen. Restrisiken und Freigaben dokumentieren.
Insgesamt kommen bei diesem Anwendungsfall 48 Bedrohungen aus dem Bedrohungskatalog infrage.
Der Assistent schlägt eine Bibliothek vor, die es gar nicht gibt, und Angreifer haben unter genau diesem Namen ein Paket mit Schadcode veröffentlicht. Wer den Vorschlag übernimmt, holt sich den Schadcode in die eigene Software.
Eine präparierte Datei in einem fremden Projekt oder ein Kommentar in einer Abhängigkeit enthält versteckte Anweisungen an den Assistenten. Er schlägt dann unsicheren Code vor oder gibt Inhalte aus seinem Kontext preis.
Übermäßiges Vertrauen in das KI-System
Vorschläge, die sich glatt einfügen und fehlerfrei übersetzen lassen, winkt man leicht ohne gründliche Prüfung durch. So gelangen Sicherheitslücken wie eine fehlende Eingabeprüfung in den Code.
Offenlegung sensibler Informationen
Der Assistent sendet Ausschnitte der geöffneten Dateien an den Dienst des Anbieters. Stehen darin Zugangsdaten oder Kundendaten, verlassen sie die eigene Umgebung.
Über Trainingsdaten oder ein übernommenes Grundmodell kann das Modell versteckte Auslöser für Fehlverhalten enthalten.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Sleepy Agent (zeit-/ereignisgetriggerte verdeckte Instruktionen)
Ein Modell, das Anweisungen befolgt, kann sein Verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt oder bei einem bestimmten Ereignis ändern.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Nutzerinnen und Nutzer können mit ihren Eingaben die Arbeitsanweisungen des Systems aushebeln.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Wer das System Inhalte erzeugen lässt, kann versuchen, die vorgesehenen Grenzen zu umgehen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Geschickte Abfragen können die Arbeitsanweisungen des Systems offenlegen. Sie dürfen deshalb keine Geheimnisse enthalten.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Denial-of-Service auf das Modell
Aufwendige oder massenhafte Eingaben können die Rechenleistung des Modells erschöpfen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Mit gezielten Abfragen lassen sich personenbezogene und schutzbedürftige Trainingsdaten teilweise aus dem Modell zurückgewinnen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Exfiltration aus der ML-Anwendung
Schutzbedürftige Daten können über Werkzeuge, Netzverbindungen, Speicher oder Innentäter abfließen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Faktische Fehler (Halluzinationen)
Erzeugte Texte können Tatsachen erfinden oder beim Umformulieren verfälschen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Je nach Aufbau Ihres Systems kommen bis zu 27 weitere hinzu. Neun Bedrohungen prüfen Sie bei jedem KI-System. Eine davon ist hier besonders wichtig und steht deshalb oben.
Jedes Ja setzt weitere Bedrohungen auf Ihre Prüfliste, insgesamt bis zu 27. Können Sie eine Frage noch nicht beantworten, prüfen Sie die Bedrohungen mit.
Wie Ihr System gebaut ist
Wie Sie das System betreiben
Mit einer Chatfunktion beantwortet der Assistent auch freie Fragen; eine reine Codevervollständigung tut das nicht.
Wenn ja, kommt hinzu
Viele Assistenten durchsuchen die eigene Code-Ablage (Repository) nach passendem Kontext.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Im Chat rufen manche Assistenten Suchen oder Funktionen der Entwicklungsumgebung auf.
Wenn ja, kommt hinzu
Entwicklungsumgebungen binden Assistenten zunehmend über das Model Context Protocol (MCP) an weitere Werkzeuge an.
Wenn ja, kommt hinzu
Manche Unternehmen verfeinern das Modell mit eigenem Code, die meisten nutzen es unverändert.
Wenn ja, kommt hinzu
Ob der Anbieter das Modell mit bewerteten Beispielen verfeinert hat, zeigt meist erst seine Dokumentation.
Wenn ja, kommt hinzu
Angenommene und verworfene Vorschläge können beim Anbieter in die Weiterentwicklung einfließen.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Diese Fragen stellen sich bei fast jedem KI-System.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Manche Beschäftigte nutzen private Konten oder Erweiterungen, die nicht freigegeben sind.
Wenn ja, kommt hinzu
Maßnahmen zu den Prüfschwerpunkten sind direkt geöffnet. Die verlinkten Maßnahmen erläutern jeweils die Umsetzung.
Maßnahmen gegen die übrigen Bedrohungen finden Sie auf deren Seiten im Bedrohungskatalog.
Für jedes KI-System Gilt seit dem 2. Februar 2025.
Je nach Einsatz Prüfanlass seit dem 2. August 2025.
Greift, wenn Beschäftigte oder Beauftragte KI-Systeme betreiben oder nutzen.
Gilt seit dem 2. Februar 2025.
Die Pflichten im Einzelnen
Greift, wenn ein großes Sprachmodell oder ein anderes Allzweckmodell eines fremden Anbieters in einem Assistenten steckt, den Sie selbst anbieten.
Gilt seit dem 2. August 2025.
Die Pflichten im Einzelnen
Ihr System im Schnellprüfer einordnen Alle Pflichten im Pflichtenkompass
Diese Bedrohungen prüfen Sie bei jedem KI-System, egal wofür es eingesetzt wird.
Trifft eine dieser Fragen bei Ihrem System doch zu, kommen die genannten Bedrohungen hinzu.
Nutzt das System ein Begriffsnetz (Wissensgraph), in dem Begriffe und ihre Beziehungen gespeichert sind?
Wenn ja, kommt hinzu
Legt das System seine nächsten Arbeitsschritte selbst fest, je nachdem, was vorher herauskam?
Der Assistent erledigt einzelne Aufträge und plant keine eigenen Arbeitsschritte.
Wenn ja, kommt hinzu
Liegen Dokumente mehrerer Kunden, Abteilungen oder Berechtigungsgruppen im selben Suchspeicher?
Wenn ja, kommt hinzu
Soll das System eine vorgegebene Kennzahl möglichst verbessern, etwa Umsatz, Auslastung oder Klicks?
Wenn ja, kommt hinzu
BSI und ANSSI, AI Coding Assistants, 4. Oktober 2024
Die deutsch-französische Veröffentlichung beschreibt Chancen und Sicherheitsrisiken von Coding-Assistenten und empfiehlt Schutzmaßnahmen.
GitHub, Customer Story Mercedes-Benz Nach Angabe des Herstellers
Der Anbieter berichtet, dass mehr als 5.000 Entwicklerinnen und Entwickler bei Mercedes-Benz GitHub Copilot nutzen.
Bundesagentur für Arbeit, Die derzeit wichtigsten KI-Anwendungen in der Bundesagentur für Arbeit, 26. Januar 2026 Nach Angabe des Betreibers
Die Behörde führt Tabnine in ihrer Liste als Coding-Assistenten für alle Entwicklerinnen und Entwickler ihrer IT.
Algoritmeregister NL, GitHub Copilot, Zeeuws Archief
Der Registereintrag führt GitHub Copilot als Werkzeug im Einsatz, das beim Programmieren Code vorschlägt.
Die Studie zeigt, dass Sprachmodelle Paketnamen erfinden, die Angreifer registrieren und mit Schadcode füllen können.
Stand: 30. September 2026. Regelwerk der Prüfliste in Fassung 0.3.2, Bedrohungskatalog in Fassung 2026.10.24.2. Wie diese Seiten aufgebaut sind