Eingabedaten und Informationsquellen
Fremde können Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen im öffentlichen Raum verändern. Außenkameras erfassen andere Menschen auf der Straße, und Fahrdaten verraten etwas über die Person am Steuer.
Englisch: Automated driving and advanced driver assistance systems (ADAS)
Kameras und weitere Sensoren erfassen die Verkehrslage, und das System übernimmt unter festgelegten Bedingungen das Fahren oder unterstützt die Person am Steuer.
Den Anwendungsfall verstehen
Assistenzsysteme helfen beim Lenken, Bremsen und Spurhalten, verantwortlich bleibt der Mensch am Steuer. Automatisierte Systeme fahren in einem eng umrissenen Bereich selbst. Das Kraftfahrt-Bundesamt genehmigte 2021 das erste automatisierte Spurhaltesystem. Fahrzeuge von Uber und Tesla hatten schwere Unfälle.
Die Seite beschreibt einen typischen Aufbau. Die tatsächlichen Datenwege und Befugnisse ergeben sich aus Ihrer Umsetzung.
Aufbau und Datenwege
Kameras, Radar und weitere Sensoren erfassen laufend Fahrbahn, Verkehrszeichen, Fahrzeuge und Menschen.
Fremde können Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen im öffentlichen Raum verändern. Das System verbindet Kamera, Radar und je nach Fahrzeug weitere Sensoren wie Lidar.
Modelle erkennen Fahrzeuge, Personen und Markierungen und setzen daraus ein Bild der Verkehrslage zusammen.
Das System verarbeitet Sensordaten zur Wahrnehmung der Verkehrssituation und leitet daraus mögliche Fahrbewegungen ab. Planung und Fahrzeugsteuerung setzen die freigegebenen Bewegungen um. Welche Aufgaben beim Menschen verbleiben, hängt vom jeweiligen Assistenz- oder Automatisierungsumfang ab.
Das System gibt Befehle zum Lenken, Bremsen und Beschleunigen oder warnt die Person am Steuer.
Das Ergebnis beschreibt die definierte Modellaufgabe. Ein Treffer, eine Kategorie oder eine Prognose erhält seine fachliche Bedeutung erst zusammen mit den zugrunde liegenden Daten und dem vorgesehenen Verwendungszweck.
Das Fahrzeug bewegt sich im öffentlichen Verkehr, und jeder Fehler kann Insassen und andere Menschen unmittelbar gefährden.
Hier schließt sich der Weg von der Berechnung zur physischen Ausführung. Die Steuerung setzt eine ausgewählte Aktion um; Sensoren liefern anschließend neue Informationen über den Zustand der Umgebung.
Aufbau aktiv erkunden: Wählen Sie einen Baustein, um seine Aufgabe, die ein- und ausgehenden Daten und die Einbindung im Anwendungsfall zu sehen. Der geführte Ablauf erläutert jede Phase. Mit Ja, Offen und Nein können Sie anschließend Ihre konkrete Systemvariante abbilden.
9 zuerst zu prüfen11 zu klären6 Grundlagen
Das Bild zeigt den Anwendungsfall, wie er typischerweise gebaut ist. Wählen Sie einen Baustein, um zu sehen, was dort geschieht, und stellen Sie seine Merkmale auf Ihr System um. Mit „Analysehinweise“ sehen Sie anschließend, welche Prüfkandidaten zu diesem Aufbau gehören. Die Prüfliste der Seite bleibt auf den typischen Fall bezogen.
Noch keine. Jede Umstellung erscheint hier.
Im gezeigten Aufbau: 9 zuerst zu prüfen, 11 zu klären, 6 Grundlagen.
Zugang von außen: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Eingabe: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Inhalte Dritter: Hängt von Ihrem System ab
KI-Modell: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
Zu klären
Dienst eines Anbieters: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Training und Rückmeldung: Vorhanden
Zuerst prüfen
Zu klären
Ergebnis: Gehört zu jedem KI-System
Grundlage für jedes KI-System
Fachanwendung oder Anlage: Vorhanden
Zuerst prüfen
Mensch: Gehört zu jedem KI-System
Zuerst prüfen
KI-Dienste ohne Freigabe: Hängt von Ihrem System ab
Zu klären
Lieferkette und technische Basis: 5 Grundlagen, die für jedes KI-System gelten
Grundlage für jedes KI-System
Autonome mobile Roboter in der Intralogistik
Bewegt Roboter oder Fahrzeuge auf dem abgeschlossenen Gelände eines Lagers
Automatische Kennzeichenerkennung (ANPR)
Liest am Straßenrand Kennzeichen und gleicht sie mit Registern ab
Fremde können Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen im öffentlichen Raum verändern. Außenkameras erfassen andere Menschen auf der Straße, und Fahrdaten verraten etwas über die Person am Steuer.
Teile der Wahrnehmung kommen oft von Zulieferern.
Fahrzeughersteller trainieren die Wahrnehmung mit eigenen Fahrdaten, Betreiber einer Flotte übernehmen das Modell in der Regel. Fahrdaten aus der Flotte können in die Weiterentwicklung einfließen.
Das System lenkt, bremst und beschleunigt das Fahrzeug.
Ein eingebundener Anbieter legt den Verarbeitungsort nicht automatisch fest. Speicherort, Unterauftragnehmer, Löschfristen und die Nutzung für Training sind im konkreten Betrieb zu prüfen.
Risiken einordnen und Maßnahmen festlegen
Daten, Beteiligte, Schnittstellen und Rechte erfassen. Offene Merkmale im Modell klären.
Prüfkandidaten auf die tatsächlichen Datenwege beziehen: Was könnte passieren und wer wäre betroffen?
Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeit im Einsatzkontext bewerten. Die Anzahl der Prüfkandidaten ist kein Risikowert.
Geeignete Kontrollen auswählen, Verantwortliche und Wirksamkeitsprüfungen festlegen. Restrisiken und Freigaben dokumentieren.
Insgesamt kommen bei diesem Anwendungsfall 26 Bedrohungen aus dem Bedrohungskatalog infrage.
Außerdem prüfen: ob die Ergebnisse fachlich stimmen
Prüfen Sie, wie verlässlich die ausgegebenen Wahrscheinlichkeiten sind, ob Testdaten ins Training gerutscht sind und was ein Fehler im Fachverfahren anrichtet.
Außerdem prüfen: Sicherheit für Menschen und Anlagen
Prüfen Sie unabhängige Sicherheitsfunktionen, die Grenzen des vorgesehenen Einsatzbereichs und die Sicherheitsnachweise, die Ihre Branche verlangt.
Veränderte Verkehrszeichen oder Aufkleber auf der Fahrbahn können die Kamera gezielt täuschen. Das Fahrzeug liest dann ein Tempolimit oder eine Spur falsch und reagiert gefährlich.
Übermäßiges Vertrauen in das KI-System
Wer am Steuer sitzt, gewöhnt sich daran, dass das System die Lage beherrscht, und wendet sich ab. Fordert das System zur Übernahme auf oder versagt es unbemerkt, bleibt zu wenig Zeit zum Eingreifen.
Die Wahrnehmung kennt nur die Regionen, Jahreszeiten und Verkehrslagen, mit denen sie trainiert wurde. Bei Schnee, ungewohnten Baustellen oder unerwartetem Verhalten anderer erkennt sie Hindernisse schlechter, und das fällt nicht sofort auf.
Gezielte Datenvergiftung / Label-Vergiftung
Wer die Kennzeichnungen in den Trainingsdaten fälscht, kann die Ergebnisse des Modells gezielt verschieben.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Denial-of-Service auf das Modell
Aufwendige oder massenhafte Eingaben können die Rechenleistung des Modells erschöpfen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaften
Mit gezielten Abfragen lassen sich personenbezogene und schutzbedürftige Trainingsdaten teilweise aus dem Modell zurückgewinnen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Offenlegung sensibler Informationen
Vertrauliche Inhalte können in Antworten, im mitgegebenen Kontext oder in Protokollen auftauchen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Excessive Agency (übermäßige Handlungsermächtigung)
Was das System im Auftrag oder automatisch erledigt, kann über das Erlaubte hinausgehen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Jede weitere Eingabeart, etwa Bild oder Sprache, öffnet einen weiteren Weg, das System zu manipulieren oder widersprüchliche Ergebnisse zu erzeugen.
Steht hier wegen dieser Eigenschaft
Je nach Aufbau Ihres Systems kommen bis zu 11 weitere hinzu. Neun Bedrohungen prüfen Sie bei jedem KI-System. Drei davon sind hier besonders wichtig und stehen deshalb oben.
Jedes Ja setzt weitere Bedrohungen auf Ihre Prüfliste, insgesamt bis zu 11. Können Sie eine Frage noch nicht beantworten, prüfen Sie die Bedrohungen mit.
Wie Ihr System gebaut ist
Wie Sie das System betreiben
Ein Staupilot bleibt in seiner Spur, höher automatisierte Systeme planen Spurwechsel und Fahrmanöver selbst.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Fahrzeughersteller trainieren die Wahrnehmung mit eigenen Fahrdaten, Betreiber einer Flotte übernehmen das Modell in der Regel.
Wenn ja, kommt hinzu
Teile der Wahrnehmung kommen oft von Zulieferern.
Wenn ja, kommt hinzu
Fahrdaten aus der Flotte können in die Weiterentwicklung einfließen.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Diese Fragen stellen sich bei fast jedem KI-System.
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Wenn ja, kommt hinzu
Maßnahmen zu den Prüfschwerpunkten sind direkt geöffnet. Die verlinkten Maßnahmen erläutern jeweils die Umsetzung.
Maßnahmen gegen die übrigen Bedrohungen finden Sie auf deren Seiten im Bedrohungskatalog.
Für jedes KI-System Gilt seit dem 2. Februar 2025.
Bei typischem Einsatz Prüfanlass ab dem 2. August 2028.
Greift, wenn Beschäftigte oder Beauftragte KI-Systeme betreiben oder nutzen.
Gilt seit dem 2. Februar 2025.
Die Pflichten im Einzelnen
Greift, wenn das System als Sicherheitsbauteil eines Kraftfahrzeugs die Fahraufgabe übernimmt oder unterstützt, etwa als automatisiertes Spurhaltesystem nach UN-Regelung Nr. 157.
Gilt ab dem 2. August 2028.
Die Pflichten im Einzelnen
Kraftfahrzeuge stehen in Anhang I Abschnitt B. Die Anforderungen der KI-Verordnung kommen dort nach Art. 2 Abs. 2 über das Typgenehmigungsrecht zur Geltung, nicht über eine Konformitätsbewertung nach Abschnitt A.
Die Pflichten im Einzelnen
Ihr System im Schnellprüfer einordnen Alle Pflichten im Pflichtenkompass
Diese Bedrohungen prüfen Sie bei jedem KI-System, egal wofür es eingesetzt wird.
Trifft eine dieser Fragen bei Ihrem System doch zu, kommen die genannten Bedrohungen hinzu.
Schreibt das System eigene Texte, etwa Antworten, Entwürfe oder Zusammenfassungen?
Wenn ja, kommt hinzu
Erzeugt oder verändert das System Bilder, Töne, Stimmen oder Videos?
Wenn ja, kommt hinzu
Schreibt oder gestaltet das System auf freie Anfrage neue Inhalte, die Menschen direkt lesen, sehen oder hören? Übersetzen, Vorlesen und Abschreiben zählen nicht.
Wenn ja, kommt hinzu
Kann man dem System in normaler Sprache Aufträge geben, die es dann ausführt?
Die Fahrfunktion folgt keinen Aufträgen in normaler Sprache, dafür gibt es im Fahrzeug eigene Sprachassistenten.
Wenn ja, kommt hinzu
Sucht das System in einer eigenen Sammlung von Dokumenten oder Datensätzen nach passenden Inhalten?
Wenn ja, kommt hinzu
Formuliert das System seine Antwort aus gefundenen Dokumenten?
Wenn ja, kommt hinzu
Nutzt das System ein Begriffsnetz (Wissensgraph), in dem Begriffe und ihre Beziehungen gespeichert sind?
Wenn ja, kommt hinzu
Merkt sich das System Inhalte aus früheren Gesprächen oder Aufgaben und nutzt sie später wieder?
Wenn ja, kommt hinzu
Ruft das System selbst andere Programme, Schnittstellen oder Suchdienste auf, auch wenn es dort nur liest?
Wenn ja, kommt hinzu
Gibt das System Aufgaben an andere KI-Agenten weiter oder übernimmt es deren Ergebnisse?
Wenn ja, kommt hinzu
Ist das System über das Model Context Protocol (MCP) an Werkzeuge oder Datenquellen angebunden?
Wenn ja, kommt hinzu
Liegen Dokumente mehrerer Kunden, Abteilungen oder Berechtigungsgruppen im selben Suchspeicher?
Wenn ja, kommt hinzu
Erzeugt das System Programmcode, Skripte oder Datenbankabfragen, die weiterverwendet werden?
Wenn ja, kommt hinzu
Führt das System selbst Programme, Skripte oder Befehle aus?
Wenn ja, kommt hinzu
Das Kraftfahrt-Bundesamt meldet die Genehmigung eines automatisierten Spurhaltesystems der Stufe 3 nach UN-Regelung Nr. 157; auf Aufforderung muss der Mensch am Steuer übernehmen.
Die Regelung legt die Anforderungen an automatisierte Spurhaltesysteme verbindlich fest.
AI Incident Database, Incident 4: Uber AV killed pedestrian in Arizona
Die Datenbank dokumentiert den tödlichen Unfall eines automatisiert fahrenden Testfahrzeugs von Uber im März 2018 in Tempe.
AI Incident Database, Incident 20: A collection of Tesla Autopilot-involved crashes
Die Datenbank fasst Berichte über Unfälle mit eingeschaltetem Autopilot von Tesla zusammen, darunter tödliche.
DIN und DKE, Deutsche Normungsroadmap Künstliche Intelligenz
Die Normungsroadmap behandelt die Mobilität als eigenes Themenfeld.
Stand: 30. September 2026. Regelwerk der Prüfliste in Fassung 0.3.2, Bedrohungskatalog in Fassung 2026.10.24.2. Wie diese Seiten aufgebaut sind