Sie möchten KI im Unternehmen einsetzen und brauchen eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Die Anwendung hilft Ihnen, Risiken und Pflichten zu erfassen, Maßnahmen festzuhalten und die Bewertung zu dokumentieren. Hier erfahren Sie, wie Sie beginnen können – auch ohne eigene Rechtsabteilung.
4 Abschnitte im Schnellprüfer
62 Pflichten im Kompass
Live-Demo ohne Anmeldung
Rechtsstand VO (EU) 2026/1744
Stand September 2026
Die Ausgangslage
Die meisten Häuser dieser Größe haben keine Rechtsabteilung und keine eigene Stelle für KI-Governance. Die Aufgabe landet bei der IT-Leitung, der Informationssicherheit oder einem benannten Zuständigen, meist zusätzlich zur eigentlichen Arbeit. Ein Einführungsprojekt über Monate ist keine Option.
Zugleich gilt die KI-Verordnung unabhängig von der Unternehmensgröße. Ob Pflichten greifen, entscheidet die Risikoklasse des Systems und die Rolle des Unternehmens, nicht die Zahl der Beschäftigten. Die erste Frage lautet deshalb nicht, was zu tun ist, sondern ob überhaupt etwas zu tun ist.
Ob Pflichten greifen, entscheidet die Risikoklasse des Systems und die Rolle des Unternehmens, nicht die Zahl der Beschäftigten.
Schritt für Schritt zur Bewertung (2)
Die Schritte verlinken direkt auf die passenden Funktionen und Informationen.
Antworten mit Quellen und Verweisen zur weiteren Prüfung.
Gilt die KI-Verordnung für unser Unternehmen?
Sie gilt unabhängig von der Unternehmensgröße. Ob Pflichten greifen, entscheidet die Risikoklasse des Systems und die Rolle des Unternehmens. Der Schnellprüfer ordnet ein System in vier kurzen Abschnitten ein und nennt das Ergebnis mit Begründung, ohne Anmeldung und als Druckfassung zum Ablegen.
Zum Kennenlernen nichts: Die Live-Demo zeigt die vollständige Community Edition mit Beispieldaten im Browser, ohne Anmeldung. Für die eigene Arbeit im Unternehmen ist die Professional-Fassung vorgesehen: 2.490 Euro einmalig je Lizenz, mit zwölf Monaten Aktualisierungen und ohne laufende Kosten danach. Die kostenlose Community Edition selbst ist der nichtkommerziellen Nutzung vorbehalten.
Welche Pflichten treffen uns, wenn wir ein System nur einsetzen?
Wer ein zugekauftes System einsetzt, ist Betreiber. Für Betreiber führt der Pflichtenkompass 24 der 62 Pflichten, je nach Risikoklasse. Dazu gehören die Nutzung entlang der Betriebsanleitung, geeignete Eingabedaten, menschliche Aufsicht durch geeignete Personen, die Aufbewahrung der Protokolle und die Information der Betroffenen.
Das hängt an der Risikoklasse. Seit der Verordnung (EU) 2026/1744 gelten die Anforderungen für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III ab dem 2. Dezember 2027 und nach Anhang I ab dem 2. August 2028. Zwei neue Verbote greifen bereits ab dem 2. Dezember 2026. Die Zeitachse rechnet alle acht Termine gegen das Tagesdatum.
Was tun wir mit Werkzeugen, die Beschäftigte auf eigene Faust nutzen?
Der Katalog führt das als eigene Bedrohung. Vertrauliche Angaben fließen dabei an externe Anbieter ab, und es entstehen Lücken, die niemand kennt. Der Katalog nennt sieben Gegenmaßnahmen, darunter eine Nutzungsregel mit interner Kommunikation, ein Verzeichnis genehmigter Werkzeuge und die Beobachtung des ausgehenden Datenverkehrs.
Was leistet die Anwendung für uns ausdrücklich nicht?
Sie ersetzt keine Rechtsberatung und keine Prüfung des Einzelfalls. Sie verwaltet keinen Bestand an Systemen über die Zeit und ersetzt kein Managementsystem. Sie meldet nichts an Behörden. Und sie sagt Ihnen nicht, ob ein Werkzeug gekauft werden soll; sie sagt, welche Pflichten daran hängen.
Grenzen der Anwendung (4)
Diese Aufgaben erfordern zusätzliche Werkzeuge oder eine fachliche Prüfung.
Aufgaben außerhalb der Anwendung
Sie ersetzt keine Rechtsberatung und keine Prüfung des Einzelfalls.
Sie verwaltet keinen Bestand an Systemen über die Zeit und ersetzt kein Managementsystem.
Sie meldet nichts an Behörden und erstellt keine Anzeige.
Sie entscheidet nicht über eine Beschaffung. Sie nennt die Pflichten, die an einer Entscheidung hängen.
Passende Editionen
2.490 € einmalig
Professional Offline
Für die regelmäßige Bewertung mehrerer KI-Systeme: Berichte als PDF und Arbeitsmappe, maschinenlesbare Ausgaben, erweiterte Nachweispakete.
Die vollständige Community Edition mit Beispieldaten, direkt im Browser und ohne Anmeldung. Zum Ausprobieren der Methode; die eigene Arbeit im Unternehmen oder in der Behörde deckt die Community-Lizenz nicht ab.